Corona-Pandemie sorgt für Absage der Generalversammlung der VR BANK

Benno Fangmann und Harald Rösler schauen gemeinsam auf die Geschäftsjahre 2019 und 2020 zurück

„Mit dem Geschäftsergebnis unserer Bank für das Jahr 2019 sind wir zufrieden“, das ist die Botschaft der beiden Vorstandsmitglieder Benno Fangmann und Harald Rösler von der VR BANK Dinklage-Steinfeld eG.

„Gerne hätten wir unsere Zahlen auf der geplanten ordentlichen Generalversammlung am 10. November 2020 unseren Mitgliedern und Kunden vorgestellt“, so Benno Fangmann. „Aber auf Grund der sich immer weiter verschärfenden Situation rund um das Corona-Virus haben wir diese in Übereinstimmung mit unserem Aufsichtsrat abgesagt.“ ergänzt Harald Rösler.

Für die beiden Verantwortlichen der VR BANK die einzig richtige Entscheidung, um die Gesundheit der Mitglieder und Kunden sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen.

 

Wirtschaftliche Herausforderungen prägten auch das Jahr 2019. Neben der weiter zunehmenden Regulatorik bewegten auch die Niedrigzinspolitik, die Konjunkturabschwächung und Unsicherheiten auf den Märkten die Bank im vergangenen Jahr. „Unsere Bilanzsumme ist um 5,8 % auf 513,5 Mio. € gewachsen. Die um 7,9 % überdurchschnittlich auf 377,9 Mio. € gestiegenen Kundenforderungen und die um 5,7 % auf 365,5 Mio. € gestiegenen Kundeneinlagen sprechen für eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern und Kunden. Dieses spiegelt sich auch in dem trotz rückläufiger Zinsmarge guten Betriebsergebnis für 2019 wider. Die von uns erwartete Entwicklung wurde übertroffen.“ so Benno Fangmann.

„Neben der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung ist es uns als Bank vor Ort ein besonderes Anliegen, soziale und gemeinnützige Organisationen und Vereine zu unterstützen. Wir haben in 2019 Zweckerträge aus dem Gewinnsparen und Spenden in Höhe von insgesamt fast wieder Euro 50.000,-- an viele ehrenamtlich tätige Institutionen überreicht. Auch in 2020 werden wir diese Summe voraussichtlich erreichen und sind stolz, wenn wir dadurch das soziale Engagement in der Gemeinde Steinfeld und der Stadt Dinklage stärken und fördern können.“, freut sich Harald Rösler.

„So erfreulich, wie das vergangene Jahr endete, versetzte das Coronavirus uns und vielen anderen im Frühjahr dieses Jahres einen großen Dämpfer. Wir mussten schnell Entscheidungen treffen, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer Ansteckung zu schützen, weiterhin zu den gewohnten Öffnungszeiten für unsere Kunden da zu sein und darüber hinaus unsere Firmen- und Gewerbekunden tatkräftig bei der Beantragung der Überbrückungshilfen des Bundes und der Länder zu unterstützen.“, erklärt Benno Fangmann. Während der gesamten Lockdown-Phase hatten die Bankstellen in Dinklage und Steinfeld ohne Einschränkungen geöffnet, die Kolleginnen und Kollegen waren persönlich, aber vor allem auch digital und telefonisch für alle Kundenanliegen erreichbar. „In dieser Zeit konnten wir ein starkes Wachstum von bargeldlosen Transaktionen sowie in der Nutzung unseres Online Banking bzw. unserer VR BankingApp verzeichnen.“, berichtet Harald Rösler. Gleichwohl wird der   persönliche Kontakt zur Hausbank weiterhin von vielen Kunden gesucht. Durch die Schließung der OLB-Filialen in Steinfeld und Dinklage fehle vielen Bankkunden ein Ansprechpartner vor Ort. Getreu dem Motto „Wir sind da, wo Sie sind – und wir bleiben“ konnte die VR BANK viele dieser Kunden auffangen. Neben 650 neuen Kunden konnten wir in diesem Jahr bereits 515 neue Mitglieder verzeichnen, für die wir ein exklusives Vorteilspaket geschnürt haben. Ein zentrales Element ist dabei die jährliche Dividendenzahlung, die wir auch für das insgesamt gute Jahr 2019 vorgesehen haben.

Dieses muss nun allerdings bis zur Durchführung der jetzt verschobenen Generalversammlung warten, da eine Dividendenzahlung erst nach erforderlichem Beschluss in der Generalversammlung für 2019 erfolgen kann.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die VR BANK sowohl mit dem Jahr 2019 als auch mit dem bisherigen Zwischenergebnis für das Jahr 2020 trotz aller Widrigkeiten und Herausforderungen zufrieden ist. Dank dafür gebührt unseren Mitgliedern und Kunden für die erfolgreiche Zusammenarbeit und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit. „Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft und Vertrauen auf unsere genossenschaftlichen Stärken und Prinzipien. Unsere größte Stärke ist dabei die regionale Identität mit unseren Mitgliedern und Kunden. Diese wollen wir halten. Das ist keine Prognose sondern ein Versprechen.“, das Schlussfazit der beiden Vorstände Benno Fangmann und Harald Rösler.